Yolanda von Falkenstein

Geburtsort: Burg Falkenstein
Geburtstag: 13. Weltenfall 114 n. Gero
Größe: 1,75
Augenfarbe: Grün
Haarfarbe: Schwarz
Figur: zierlich


Die Kindheit

Als einzige Tochter des Grafen Arwid von Falkenstein und seiner Frau Theresa, wird Yolanda in der Grenzregion Falkenstein geboren und führt das Leben eines Wunschkindes. Zu der Gebirgsburg gehören zwar nur wenige, fruchtbare Ländereien, dafür aber eine Reihe von Bodenschätzen, darunter eine lukrative Silberader.

Yolandas Kindheit ist geprägt vom freundschaftlichen Verhältnis zur benachbarten Grafschaft Silberauen. Sie soll einmal mit Brandan, dem Spross des Grafen Oswald, vermählt und damit die Ländereien vereint werden.
Yolandas Leben lässt wenig Wünsche offen und das Fohlen »Kobold« ist schnell das Wichtigste in ihrem Leben. Als bei ihr jedoch ein latentes Talent zur Zauberei festgestellt wird, beginnt der schleichende Niedergang.

Das Mädchen macht schlechte Erfahrungen mit dem alten Zauberer Balthasar, der in Oswalds Diensten steht, und steht der Magie fürderhin abgeneigt gegenüber. Erst die Elfe »Winterlied« dringt nach geduldiger Kleinarbeit wieder zu Yolanda vor und weckt ihr Interesse. Winterlied wird zur Mentorin von Yolanda und bringt ihr alles über Magie bei, dass sie beherrscht.

Bald jedoch geschieht die Tragödie. Aus unerfindlichen Gründen kühlen die Beziehungen und der Kontakt zur Grafschaft Silberauen ab. Der vermeintliche Graf Oswald erscheint bei den Vorbereitungen zum Frühlingsfest und reitet mit Arwid davon. Das ist das letzte Mal, das Yolanda ihren Vater lebend sieht.

Die frühen Jahre

Kaum zu glauben, dass diese zierliche junge Frau über eine ganze Burg voller Ungeheuer herrschte, die ihr auch noch furchtsam oder respektvoll folgten. Ebenso unglaublich, wie schlecht gelaunt ein einzelner Bösewicht den lieben langen Tag sein kann. Nun, vielleicht, wenn es etwas besser gelaufen wäre …
Ersteres lässt sich durch Yolandas einzigartiges Talent für Magie erklären, das dem der Elfen ähnelt. Während menschliche Zauberer mit Formeln und Gesten arbeiten, um magische Effekte zu erzielen, kann Yolanda das magische Muster, die Matrix, »sehen« und beeinflussen, das alle Dinge in der Welt umgibt.

Nach ihrer Niederlage in Die Weberin der Magie zieht sie sich mit Stummel in einen verfallenen Familienlandsitz zurück und versucht, ihr Leben wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Doch eines schönen Tages ist Stummel verschwunden und ein Trupp bewaffneter Ritter von Graf Oswald von Silberauen nähert sich dem Haus. Yolanda hat Oswald in Verdacht, am Tod ihres Vaters Schuld zu sein und vor einer Weile versucht, seine Grafschaft zu belagern. Yolanda ist klar, dass es sich um keinen Höflichkeitsbesuch handelt und setzt sich in die Berge ab. Kurze Zeit später sieht sie ihr Anwesen in Flammen aufgehen und Oswalds Männer nehmen die Verfolgung auf.

Kaum ist Yolanda den Rittern des Grafen entkommen, wird sie von einer Gruppe Orks durch die Berge gehetzt, denen Yolanda eine Ziegenkeule von der Kochstelle stibitzt hat, bis sie in einer Lawine auf Harpienfelsischen Boden zustürzt.
Zwei Bauern finden Yolanda und hören sie etwas murmeln, dass sich wie »Marlon« anhört und bringen sie zu dem bekannten Zauberer. Historiker sind sich einig, dass Yolanda den Magier aus Harpienfels gar nicht kennen konnte und es sich bei ihrem Gemurmel wohl eher um den Namen ihres Ex-Lakaien Manon gehandelt hatte, was von Yolanda vehement bestritten wird.


Zurück zur Charakterübersicht

zurück zur Hauptseite


Yolandas Tagebuch

Um nachvollziehen zu können, warum die Zauberin anfing, Ungeheuer um sich zu scharen, was sie bewegte und wie sie ihre Eltern verlor, sollen hier einige ausgewählte Einträge aus dem Memorial des jungen Mädchens abgedruckt werden. Yolanda begann im Alter von zehn Jahren, die Gedanken und Wünsche aufzuschreiben, die sie beschäftigten. Leider hat sie diese Angewohnheit irgendwann aufgegeben, als sie bereits eine stattliche Anzahl von Ungeheuern auf Burg Falkenstein kommandierte.
Bei der Zusammenstellung habe ich die relevanten Einträge für mich markiert und mit laufenden Nummern versehen, gefundene Rechtschreibfehler korrigiert, die Sätze ansonsten aber wenig umformuliert und nach Möglichkeit in der kindlichen Originalhandschrift belassen. Natürlich hat Yolanda noch viel mehr und fast täglich in ihr Tagebuch geschrieben, was jedoch kaum mit den Hintergründen der Ereignisse zu tun hat oder zu persönlich ist. Mir als gewissenhaftem Historiker wäre es zwar ein Anliegen, dies lückenlos zu dokumentieren, doch gilt es, sorgfältig abzuwägen, hier nicht zu tief in die Privatsphäre der Zauberin einzudringen.

Der Chronist



• 01 • | • 02 • | • 03 • | • 04 • | • 05 • | • 06 • | • 07 • | • 08 • | • 09 • | • 10 • |
• 11 • | • 12 • | • 13 • | • 14 • | • 15 • | • 16 • | • 17 • | • 18 • | • 19 • | • 20 • |
• 21 • | • 22 • | • 23 • | • 24 • | • 25 • | • 26 • | • 27 • | • 28 • | • 29 • | • 30 • |
• 31 • | • 32 • | • 33 • | • 34 • | • 35 • | • 36 • | • 37 • | • 38 • | • 39 • | • 40 • |
• 41 • | • 42 • | • 43 • | • 44 • | • 45 • | • 46 • | • 47 • | • 48 • | • 49 • | • 50 • |